Brass

Als Brass werden die Blasinstrumente bezeichnet. Die Brass besteht aus mehreren Instrumentengruppen , die für einen bestimmten Klang stehen. Je nach Musikstück übernimmt eine oder mehrere Instrumentengruppen die melodische Führung, während die anderen begleitend fungieren.
Wie bei allen Blechblasinstrumenten entstehen auch bei der Trompete die verschiedenen Töne durch Vibrationen der Lippen, die durch eine Luftsäule in das Instrumenteninnere übertragen werden. Schon allein durch die Technik des Überblasens, also der Veränderung der Lippenspannung und des Andrucks, ist es möglich, eine Naturtonreihe von zehn Tönen zu produzieren.
Die dazwischenliegenden Töne der Tonleiter werden mit Hilfe von drei verschieden langen Zusatzrohren erzeugt, die durch Ventile oder Klappen angesteuert werden.



Das Flügelhorn gehört zur Gruppe der Kornetts und stammt somit vom Posthorn ab, obwohl es eher wie eine gestauchte Trompete aussieht. Wie diese besitzt auch das Flügelhorn drei Ventile, um die Töne zu verändern. Klanglich stellt es sich aber wesentlich weicher und wärmer dar.
Das Flügelhorn ist bei uns oftmals der Hauptmelodieträger innerhalb eines Notensatzes.



Optisch hebt sich die Posaune - genauer gesagt: Zugposaune - von anderen Blechblasinstrumenten dadurch ab, dass der Musiker neben der üblichen Lippenarbeit auch noch »sägen« muss, um verschiedene Töne zu erzeugen:
Zwei ineinander verschiebbare Metallrohre, Schallstück und Zug, ermöglichen ein chromatisches Spiel.
Die Posaune wird im Wesentlichen als Begleitinstrument eingesetzt.



Dieses Bassinstrument gehört zur Familie der Flügelhörner und kann ebenso eine weite Mensur vorweisen. Es gibt sogar Tuben mit einem Schalltrichter von bis zu 60 cm Durchmesser, die beim Musizieren stets nach oben gerichtet ist.
Neben bläserischen Möglichkeiten, den Ton zu verändern, verfügen diese Instrumente ebenfalls über Klappen oder Ventile, um die Luftsäule zu verlängern und damit die Tonhöhe zu beinflussen.




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